The Londonears Hostel

The Londonears Hostel – ehemals Barkston Gardens Youth Hostel

Im The Londonears Hostel bzw. Barkston Gardens Youth Hostel – wie es damals hieß – war ich bereits zweimal zu Gast.
Den ersten Aufenthalt empfand ich als angenehm. Natürlich handelte es sich um ein typisches Londoner Hostel. Wer nach England reist, muss ohnehin damit rechnen, dass der Standard nicht so hoch ist, wie man das von einem deutschen Hotel oder Hostel gewohnt ist. Daher machte das Barkston Gardens dennoch einen recht soliden Eindruck.

Natürlich fielen auch hier die vielen engen und verschlungenen Korridore auf, schmale, steile Treppen, Dinge, die es nicht gerade leicht machen, den Weg zum Zimmer wieder zu finden, geschweige denn das Gepäck nach oben zu schleppen.

Ansonsten war der Aufenthalt ganz okay, wenngleich es vielleicht auch hätte einen Tick sauberer sein können. Dennoch – im Vergleich zum zweiten Aufenthalt in diesem Hostel war der erste ein Luxusurlaub.

Es begann schon beim Einchecken spät abends damit, dass man uns – meine Schwester und mich – ins falsche Zimmer gesteckt hatte. Ein Zimmer für 6 Personen hatten wir gebucht, ein Zimmer für 12 Personen hatten wir erhalten.
Am nächsten Tag haben wir den Fall also an der Rezeption vorgetragen und als Entschädigung ein Doppelzimmer erhalten. Immerhin etwas und eine nette Geste… Soweit so gut.

Leider bekam ich vom Rest des Hostels den Eindruck, es sei in den ganzen zwei Jahren seit meinem ersten Aufenthalt nicht mehr gereinigt worden. Die Toiletten waren versifft und teils kaputt – die Spülung ging nur noch annähernd, weshalb man Dinge sah, die man lieber nicht gesehen hätte.

Die Duschen waren teils kaputt, teils lief das Wasser nicht ab, weshalb man in dem Dreck stand, den andere vorher hinterlassen hatten.

Auf den Korridoren hielten sich des nachts, aber auch teils tagsüber Jugendliche auf, die sichtlich zu viel Alkohol konsumiert hatten und sich auch dementsprechend benahmen.

Auch wenn für mich die ideale Lage nahe des Earl’s Court Exhibition Centres natürlich ein großer Vorteil war, werde ich mich in dieses Hostel wohl eher nicht mehr einbuchen. Ob sich mit dem Namenswechsel etwas getan hat, ist zu bezweifeln, da diverse sehr aktuelle Bewertungen, die mir untergekommen sind, eben jene Probleme ansprechen, die auch mich störten.